Neues zur Klimaänderung

In einer Informationsveranstaltung im Arp-Museum in Rolandseck mit Prof. Gerstengarbe vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung Potsdam  informierten sich Mitglieder des Ortsvereins über  aktuelle Erkenntnisse  zur Klimaänderung. Aus den statistischen Berechnungen des Instituts ergibt sich zweifelsfrei ein Temperaturanstieg. Bis 2040 rechnet man mit  2 Grad Celsius. In absehbarer Zeit wird die Nordpolregion eisfrei sein mit nicht abschätzbaren Folgen für die Großwetterlagen.

Foto zeigt den ausgetrockneten Rhein bei Düsseldorf im Sommer 2003In einer Informationsveranstaltung im Arp-Museum in Rolandseck mit Prof. Gerstengarbe vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung Potsdam  informierten sich Mitglieder des Ortsvereins über  aktuelle Erkenntnisse  zur Klimaänderung. Aus den statistischen Berechnungen des Instituts ergibt sich zweifelsfrei ein Temperaturanstieg. Bis 2040 rechnet man mit  2 Grad Celsius. In absehbarer Zeit wird die Nordpolregion eisfrei sein mit nicht abschätzbaren Folgen für die Großwetterlagen.

Die Westwetterlage wird im Winter zu- und im Sommer abnehmen, entsprechend wird bei uns im Sommer die Hochdruckwetterlage überwiegen. Die sommerlichen Hochdruckgebiete in Mitteleuropa lenken die vom Atlantik kommenden Tiefdruckgebiete nach Süd- und Osteuropa ab. Die Sommer bei uns  werden niederschlagsarm mit Dürreperioden und Hagelunwettern sein.

In den  niederschlagsreichen  Wintern wird es stärker stürmen. In Süd- und Osteuropa wird es im Sommer  unwetterartig  regnen. Die  Klimaänderung wird mit extremen Wetterereignissen verbunden sein. Darauf deuten   Klimakatastrophen wie der heiße Sommer 2003 und die Flutkatastrophe in Pakistan hin. Viele Maßnahmen in der Infrastruktur und Gesundheitsvorsorge sind notwendig, um die Folgen der Klimaänderungen erträglich zu machen. Darauf muss sich die Gesellschaft schon jetzt einstellen. Dies war  eine wichtige Botschaft auch an die Kommunalpolitik, die von den Mitgliedern des Ortsvereins mitgenommen wurde.

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